| Buche Möbel |
| Montag, den 02. Juni 2008 um 12:56 Uhr | |||
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Da fast alle unsere Möbel auf Grund der hohen Festigkeit aus Buchenholz gefertigt werden, finden Sie hier eine kleine Beschreibung zur Buche selbst, sowie zu den Eigenschaften und die Nutzung des Buchenholzes. BeschreibungDie Buche ist ein Baum der nur im Sommer grün ist. Sie ist ein Laubgewächs und hat eine glatte Rinde mit grauer Farbe. Ganz selten hat der Baum im hohen Alter eine kleine Borke. Wechselständig stehen die Blätter mit ganzem Rand, gekerbt oder gezähnt. Am Rand besitzen sie kleine Härchen. Häufig wachsen schmale kleine Nebenblätte. Der Buchenbaum ist monözisch (einhäusig getrenntgeschlechtlich). Die Fortpflanzung findet durch Windbestäubung (Anemophilie) statt. Männlichen Blüten sehen kätzchenartig aus. Bei weiblichen Blüten sind immer drei zusammen. Daraus wachsen dann die sogenannten Bucheckern. Diese sehen wie Nüsse mit drei Ecken aus. Sie wachsen immer zu zweit oder zu dritt zusammen. Das nennt man Achsenbecher (Cupula). NutzungDer Buchenbaum besitzt ein hartes und schweres Holz, welches zerstreutporiges angeordnet ist und eine sehr hohe Biegefestigkeit besitzt. Wenn es mit Nässe in Berührung kommt, ist es ohne Behandlung nicht dauerhaft. Buchenholz zeichnet sich durch seinen farblich homogenen Aufbau aus. Alte Bäume haben manchmal einen dunklen Kern ("Rotkern"). Wenn man das Rohholz dämpft, wird die Farbe des Holzes intensiviert („angefeuert“). Gleiche Effekte erzielt man durch ölhaltige Versiegelungen oder das Aufbringen von Wasserlacken. Wir benutzen das Holz als Furnier und als Vollholz. Das Buchenholz hat einen hohen Brennwert und wird auch gerne als Kaminholz genutzt. Es ist wegen seiner schönen, hellen Flammen bekannt. Bucheckern bestehen zu 45% - 50% aus Öl. 100 kg ergeben 30 kg Speiseöl. Nicht nur als Speiseöl, sondern auch so sind Bucheckern ohne Zubereitung essbar. Ein großer Verzehr wird aber nicht empfohlen, weil das leicht giftige Trimethylamin (bzw. Fagin) enthalten ist. Isst man ungefähr 50 Bucheckern kann es zu Erbrechen und Durchfall kommen. Auch Krampf- und Lähmungserscheinungen können auftreten. Speiseöl besitzt kein Fagin und ist unbedenklich.
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 19. Juni 2008 um 13:20 Uhr |





